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Sikh-Religion

Die Sikh-Religion entstand im 15. Jahrhundert in Nord-Indien. Sie ist die fünftgrößte Weltreligion. Der Religion fühlen sich 25 Millionen Sikhs (Schüler) zugehörig.

Unserer Religion liegen spirituelle, zeitlose Originaleinsichten von über 35 Frommen zu Grunde, die sich einem wörtlichen Verständnis entziehen. Die einheitsstiftenden und zugleich die Pluralität wahrenden Erkenntnisse inspirieren zu Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Wohlfahrt und Frieden.

Im Zentrum stehen nicht ein Glaubensbekenntnis, Rituale, Meditationstechniken oder die Anbetung eines externalisierten Gottes, sondern die Wirkung von Religion. Als religiös wird erachtet, wer lernbereit ist, tugendhaft und bescheiden im Einklang mit der Weisheit des namen- und formlosen Schöpfers und der Natur lebt und sich der Seelenerkenntnis hingibt.

Als Ausdruck einer frommen und naturverbundenen Lebensweise tragen vor allem männliche Sikhs einen ungestutzten Bart und bedecken ihr ungeschnittenes Haar mit einem Turban.

 

Angehörige dieser Religionsfamilie

In Frankfurt/Rhein-Main: ca. 3.000

In Deutschland: ca.12.000