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Stadt Frankfurt begrüßt Rat im Römer

Di. 17.10.2017, 14:37. Der Focus berichtet über den anstehenden Tag der Religionen am 22.10.2017:

Die Stadt Frankfurt begrüßt am Sonntag, 22. Oktober, von 14 bis 18 Uhr den Rat der Religionen Frankfurt im Römer zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung.

 

Mit einem Bühnenprogramm und Informationsständen stellen die neun Mitgliedsreligionen des Rates ihre wichtigsten Feiertage vor. Dieser Tag der Religionen mit dem Schwerpunkt Feste ist der Auftakt für eine Veranstaltungsreihe, bei der in den kommenden Jahren aktuelle religionspolitische Themen öffentlich diskutiert werden. Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, wird den Nachmittag um 14 Uhr mit einem Grußwort eröffnen. „Religionsgemeinschaften, die kleinen wie die großen, sind Teil der Vielfalt unserer Stadtgesellschaft und bieten vielen Frankfurterinnen und Frankfurtern eine persönliche Heimat.

Als zuständige Dezernentin für Integration und Bildung will ich diese Vielfalt sichtbar machen und den Dialog zwischen den Religionsgemeinschaften und der Zivilgesellschaft stärken“, sagt die Stadträtin. „Ich freue mich sehr, dass der Rat der Religionen dieses Anliegen mit kreativen Ideen und großem ehrenamtlichen Einsatz unterstützt. Denn ein gutes Zusammenleben in unserer Stadt setzt das gegenseitige Kennenlernen, Mitgefühl, aber auch die Offenheit für kritische Fragen voraus.“

Die neue Kooperation zielt auch darauf ab, die unterschiedlichen religiösen Traditionen zu würdigen. Eine geregelte Kooperation zwischen Staat und Religionsgemeinschaften gibt es bislang nur mit wenigen Religionsgemeinschaften. Auch auf Grund ihrer Organisationsform werden kleinere und neuere Religionsgemeinschaften weniger berücksichtigt.

„Wir halten es in diesen Zeiten von zunehmendem Nationalismus und Feindseligkeit gegenüber Minderheiten für unverzichtbar, dass der Dialog nicht nur zwischen den Religionsgemeinschaften, sondern auch mit der Zivilgesellschaft geführt wird“, sagt der Ratsvorsitzende, Joachim Valentin. „Fragen können im direkten Gespräch viel besser beantwortet werden als durch Dritte, durch Medienberichte oder Bücher. Diese Erfahrung machen wir in der Arbeit des Rates immer wieder. Deshalb freuen wir uns sehr, dass die Stadt Frankfurt dieses neue Veranstaltungsformat ermöglicht hat, mit dem wir uns an die interessierte Stadtgesellschaft wenden.“

Weitere Informationen zum Ablauf des Tags der Religionen gibt es unter http://www.rat-der-religionen.de/projekte/tag-der-religionen-feste .

Weitere Informationen zur Position des Rates der Religionen zu Feiertagsschutz und Gleichberechtigung finden sich im Positionspapier „Religiöse Feiertage: Ein Spiegel der Gesellschaft“ ( http://www.vielfalt-bewegt-frankfurt.de/de/schwerpunktthemen/religioese-feiertage-ein-spiegel-der-gesellschaft )“