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Buddhismus

Als Buddhisten praktizieren wir die Lehren von Siddharta Gautama, der zwischen 600 und 400 v. Chr. lebte. Kern seiner Lehre ist die Einsicht, dass die Ursachen des Leidens im eigenen Geist liegen. Durch Überwindung von starker Ich-Bezogenheit, Gier, Hass und Unwissenheit wurde er zum Buddha (dem „Erwachten“).

Der buddhistische Weg zur Befreiung hat das Ziel, den eigenen Geist zu verwandeln, das Nirvana („Verlöschen der Leidursachen“ ) zu verwirklichen und damit den Kreislauf der Wiedergeburten zu beenden.

Zu den bekanntesten Strömungen gehören die Theravada-Tradition in Südostasien und verschiedene Richtungen des sogenannten Mahayana wie die Reines Land Traditionen vor allem in Ostasien, Chan in China und Zen

in Japan sowie der Vajrayana-Buddhismus, der im tibetischen Kulturraum vorherrscht.

 

Angehörige dieser Religionsfamilie

In Frankfurt am Main: ca. 3.000

In Deutschland: ca. 450.000